Food-Frames
Food-Frames: Fehl- und Desinformation zu Ernährung im digitalen Raum
Soziale Medien bieten neue Möglichkeiten, evidenzbasierte und ansprechende Inhalte zu Ernährung und Gesundheit zu verbreiten. Gleichzeitig erleichtern sie auch die schnelle Verbreitung von Fehl- und Desinformation zu Ernährungsthemen. Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind solchen Inhalten besonders stark ausgesetzt.
Food-Frames bringt zehn Partnerinstitutionen aus sieben Ländern zusammen und vereint Expertise aus Psychologie, Ernährungswissenschaft, Public Health, Rechtswissenschaft, Ökonomie sowie Medien- und Policy-Forschung. Das Projekt untersucht, in welchem Ausmaß Jugendliche und junge Erwachsene in Europa mit ernährungsbezogener Fehl- und Desinformation im digitalen Raum konfrontiert sind, wie sie diese wahrnehmen und erleben, welche Folgen dies für ihre psychische Gesundheit und ihr Ernährungsverhalten hat und welche Maßnahmen geeignet sind, negative Effekte zu begrenzen.
An der Universität Bayreuth leiten wir eine Photovoice-Studie, in der wir untersuchen, wie junge Social-Media-Nutzerinnen und -Nutzer die digitale Ernährungsumgebung erleben. Außerdem beteiligen wir uns an Analysen zu Marketingexposition und psychologischen Wirkmechanismen und führen eine Studie mit Ernährungsinfluencerinnen und -influencern durch. Darüber hinaus wirken wir an einer systematischen Übersichtsarbeit und einer Delphi-Studie zu Interventionsansätzen mit.
Förderung: Nationale Geldgeber aus beteiligten Ländern mit EU-Kofinanzierung im Rahmen der FutureFoodS-Partnerschaft
Projektpartner: Universität Wageningen, University College Cork, Universität Wien, Universität Ghent, Norwegian Institute of Public Health, University of Southern Denmark, Universität von Pisa, Sciensano, LMU München
Laufzeit: 2026–2029
Projektwebseite: folgt